Kunsthistorisches Symposium Willingshausen – Tagungsort Schwalmstadt?

Die Planungen für das erste Kunsthistorische Symposium zur Malerkolonie Willingshausen waren gerade bezügliche der Referentinen und Referenten – und damit bezüglich der thematischen Schwerpunkte – abgeschlossen, als vor einigen Tage eine Absage aus dem Rathaus Willigshausen eintraf. Die Antreffhalle, in deren großzügig ausgestatteten Veranstaltungsraum die Fachtagung stattfinden sollte, sei bis Jahresende 2022 mit der Unterbringung von Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine belegt, stand in der E-Mail der Gemeindeverwaltung zu lesen. Damit steht dieser Tagungsort bedauerlicherweise nicht zur Verfügung.

Ebenso wie für den Sportunterricht der SchülerInnen der benachbarten Grundschule der Großgemeinnde Willingshausen oder für die Abiturienten der Melanchton-Schule Steinatal, die nach zwei Jahren Zwangspause wieder einen ABI-Ball, gebucht für 600 Personen, feiern wollten, hat die Umwidmung dieser Sport- und Veranstaltungshalle für Einheimische einschneidende Folgen.

Vom Veranstalter wurden zunächst Kassel und Marburg als Tagungsorte für das Kunsthistorische Symposium in Erwägung gezogen. Dazu gab einer der beteiligten Wissenschaftler zu bedenken: „Gibt es nicht in Ziegenhain noch ein Ausweichquartier? Das wäre dann wenigstens im Herzen des Schwalm-Idylls. Es dürfte doch in Treysa oder Zäijeheng eine geeignete Stadthalle geben.“ So hat inzwischen die dergestalt angeregte Raumsuche in „Zäijeheng un Trees“ begonnen. Na klar, dürfte sich hier ein angemessener Tagungsort finden lassen. Am kommenden Montag werden zwei mögliche Raumgeber angefragt um bezüglich des Veranstaltungsortes klar Schiff zu machen und Planungssicherheit zu haben.